Jahreshauptversammlung WAU e.V. am 06. März 2012

 

Tätigkeitsbericht des Vorstandes

 

2011 wurde in Jever das 475. Stadtjubiläum feierlich begangen. Wenn Sie sich recht erinnern, feierten in diesem Jahr auch viele andere Institutionen ein Jubiläum; zu nennen sind z. B. das Jeversche Wochenblatt, der Schützenverein und der Heimatverein.

In diesen Reigen der Jubiläumsfeiern hätte sich auch die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz (WAU) einreihen können, gilt doch der 9. Dezember 1971 als Gründungsdatum unseres Vereins.

Wir haben das übersehen oder nicht so ganz wichtig genommen und sind mit unserem „Jubiläum“ nicht groß an die Öffentlichkeit gegangen. Das sollte natürlich 2021, wenn wir dann das 50 jährige Bestehen feiern können, ganz anders werden.

40 Jahre Tradition – das ist auch eine Verpflichtung, der wir gerne nachkommen. Doch bringt ein solches Alter des Vereins auch Probleme mit sich, so z. B. das, einen kontinuierlichen Generationswechsel in die Wege zu leiten. Wir sind in die Jahre gekommen, die Zahl der noch lebenden Gründungsmitglieder nimmt naturgemäß ab. Wir haben am Anfang unserer Verstorbenen gedacht, darunter mit Gerd Fokuhl und Manfred Petermann zwei Männern der ersten Stunde, die sich beide sehr aktiv in die WAU eingebracht haben.

Die zumindest zum Teil altersbedingte Tendenz des Mitgliederschwundes zeigte sich schon seit Jahren. Das lässt sich leicht verdeutlichen: 2002, also genau vor zehn Jahren, betrug die Mitgliederzahl genau 100. 2008 waren es noch 76

Seitdem sind drei Mitglieder verstorben (wir haben Ihrer am Anfang gedacht) , zwei weitere sind alterbedingt ausgetreten, außerdem verloren wir zwei Mitglieder durch Fortzug.

Immerhin sind in den beiden letzten Jahren 15 Mitglieder neu eingetreten. Damit ist der Schwund nicht nur gestoppt, sondern es hat erfreulicherweise sogar ein Zuwachs stattgefunden, so dass sich die Mitgliederzahl heute auf 84 beläuft. Wir sollten auf diesem Weg weitergehen!

Dass es uns gelungen ist, den Trend zu stoppen und sogar in Ansätzen umzukehren, hat sicher auch damit zu tun, dass wir vermehrt Gelegenheit hatten, in der Öffentlichkeit aufzutreten und damit unseren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Ganz erheblich dazu beigetragen hat die recht junge Einrichtung der Zugvogeltage im Nationalpark Wattenmeer. Im vergangenen Oktober haben die Zugvogeltage zum dritten Mal stattgefunden und wir waren mit gut besuchten Veranstaltungen im Wangerland und in Dangast dabei. Im Rückblick auf die letzten Zugvogeltage ist auch der besondere Einsatz von Ralf Sinning als Leiter des Nordseehauses Minsen zu würdigen, dem es wesentlich mitzuverdanken ist, dass das Abschlussfest am Ende der Zugvogeltage in Horumersiel stattfand. Wer am 30. Oktober den quirligen Betrieb im Kursaal und „umzu“ erlebt hat, wird beeindruckt gewesen sein, von der Attraktivität, die dieses Fest ausübte. Das war zweifellos ein Gewinn auch für den Tourismusstandort Wangerland.

Auch bei den kommenden Zugvogeltagen, die vom 6. bis 14. Oktober stattfinden werden, wird das Abschlussfest am Sonntag, dem 14.,  wieder in Horumersiel veranstaltet.

Gerade im Rahmen der Zugvogeltage erweist sich die lebendige Zusammenarbeit zwischen der WAU und dem Nordseehaus als besonders ergiebig und zielführend. Wir wünschen dem Nordseehaus, das sich bald wieder Nationalparkhaus nennen kann, eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft. Wir werden weiterhin gerne daran mitarbeiten.

Wir verstehen unsere Beteiligung an den Zugvogeltagen auch als Teil unseres Bildungsauftrages. Um unsere Natur, in diesem Falle das Wattenmeer und den Küstenraum,  bewusst schützen zu können, sollten wir sie kennen, und zu dieser Kenntnis, die durchaus auch emotional getragen sein sollte – zur Kenntnis der Natur muss die Liebe zur Natur kommen – tragen unsere Veranstaltungen wie die angebotenen Exkursionen bei.

Als Teil unseres Auftrages zur Umweltbildung verstehen wir auch die Vorträge der WAU, die eine lange Tradition haben. Heute findet im Anschluss der letzte Vortrag im Rahmen des diesjährigen Winterprogramms statt. Das bisherige Programm war sehr erfolgreich. Bei den Vorträgen von Professor Bairlein im Januar und von Herrn Dr. Farke im Februar hatten wir jeweils mehr als 50 Zuhörer, das ist schon eine sehr gute Resonanz.

Leider finden die Vorträge, für die wir Referenten aus anerkannten Forschungseinrichtungen gewinnen können, nicht die entsprechende Würdigung in der lokalen Presse. Zwar weisen die hiesigen Zeitungen auf die Veranstaltungen in hinreichendem Maße hin, doch fehlt es offenbar häufig an Journalisten, die dann auch zu diesen Veranstaltungen kommen und über sie berichten. Die Ausnahmen von dieser Feststellung seien genannt: Immerhin fanden sich sowohl im Jeverschen Wochenblatt als auch in der Nordwestzeitung Berichte über den Vortrag von Professor Bairlein und die Wilhelmshavener Zeitung informierte über den Vortrag von Herrn Dr. Farke.

Das sind begrüßenswerte Ansätze, die wir uns in Zukunft noch ausgeweitet wünschen.

Ein Dank gilt ganz besonders den Referenten, die in diesem Winterhalbjahr allesamt auf die Zahlung eines Honorars verzichtet haben. Bedanken möchte ich mich auch bei der Stadt Jever, die uns den repräsentativen Anton-Günther-Saal für unsere Vortragsreihe zur Verfügung stellt. Hier profitieren Verein und Stadt gegenseitig voneinander. Die Stadt stellt uns einen Raum mit stilvollem Rahmen und wir tragen mit unserem Vortragsprogramm zur Vielfalt des kulturellen Angebotes der Stadt bei. Nicht zuletzt sei auch Volker Bleck, in der Stadtverwaltung für das Ressort ‚Umwelt’ zuständig und zugleich Mitglied der WAU, gedankt, der für uns den Anton-Günther-Saal aufschließt und die Vorführtechnik betreut.

Bildungsarbeit – dazu gehört auch unsere Beteiligung am Rahmenprogramm der Freilichttheateraufführungen in Dangast im vergangenen Sommer, dazu gehören die sommerlichen Salzwiesenführungen im Elisabethaußengroden und bei Cäciliengroden sowie die Exkursionen, von denen ich für 2011 die in den Barkeler Busch (Christian Finkenstaedt), zur Seeschwalbenkolonie am Banter See (Prof. Dr. Peter Becker) und die Wattwanderung nach Spiekeroog erwähnen möchte.

Darüber wurde auch bereits in unserem Rundbrief vom Oktober 2011 berichtet. Wir haben uns angewöhnt, zu den Gelegenheiten, zu denen die Mitglieder ohnehin postalisch angeschrieben werden – das ist jeweils im Herbst die Versendung unseres Vortragsprogramms und alle zwei Jahre im Frühjahr die Einladung zur Mitgliederversammlung  - der Post einen Infobrief beizulegen, mit dem wir über Vereinsangelegenheiten und besondere Beobachtungen berichten. So soll auf diese Weise verstärkt auch eine vereinsinterne Kommunikation angeregt werden.

Die vier bisher erschienenen Infobriefe sind übrigens – ebenso wie unsere aktuellen Veranstaltungen - auch auf der Homepage der WAU unter www.wau-jever.de nachzulesen.

Für die Betreuung dieser Homepage möchte ich an dieser Stelle unserem Mitglied Ralf Sinning ausdrücklich danken.

Neben der aufgezeigten Bildungsarbeit stellen Naturschutzarbeit und wissenschaftliche Datenerfassung zwei weitere Standbeine unserer Tätigkeit dar.

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Wasser- und Watvogelzählungen betreut und koordiniert die WAU den Küsten-Abschnitt zwischen Neuharlingersiel und Wapelersiel sowie einzelne Gebiete im Binnenland (so das NSG Sandentnahmeflächen bei Neustadtgödens).

Mitglieder der WAU und Mitglieder befreundeter Verbände nehmen regelmäßig an den 14 tägigen Zählungen teil und gewinnen so ein profundes Datenmaterial, das für wissenschaftliche Untersuchungen und Naturschutzzwecke genutzt werden kann.

Die Daten werden an den NLWKN übermittelt und gehen auch in die trilaterale Wattenmeerarbeit ein. Für unseren Bereich fassen wir sie zudem in Jahrbüchern zusammen, von denen ich eines hier zeigen und herumgehen lassen möchte. Seit den 70er Jahren verfügen wir damit über eine reiche Datensammlung.

In diesem Zusammenhang sei auf eine Arbeitsteilung im Vorstand aufmerksam gemacht: Die Erfassung und Zusammenstellung der Daten koordiniert Herr Michael Hintze, der 2. Vorsitzende. Auf Anregung von Herrn Hintze versuchen wir, die Übermittlung der Zählergebnisse zunehmend auf digitalem Wege zu erreichen. Das erleichtert die Verwaltung der Daten und ihren „Versand“ an das NLWKN.

Gerne würden wir übrigens den Zählerkreis erweitern, weitere Interessenten sind herzlich eingeladen, mitzumachen.

Naturschutzarbeit, das ist aber auch die Betreuung von Schleiereulennistkästen, die von unserem Ehrenvorsitzenden Uli Appel geleitet wird, das ist die maßgebliche Mitarbeit am Wiesenweihenprogramm des Landkreises – in stundenlanger Beobachtungsarbeit haben unsere Mitglieder Ulrich Appel, Hubert Clodius, Erich Becker und Rolf Jenckel 2011

fünf Neststandorte von Wiesenweihen im nördlichen Wangerland ausgemacht, deren Umgebung, wenn das Nest in einem Getreidefeld lag, markiert wurde, um bei der Mahd ausgespart zu werden. Insgesamt wurden mindestens 10 junge Wiesenweihen flügge. Und nicht zuletzt ist Naturschutzarbeit auch, dass wir mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn naturschutzrelevante Fragen aus der Bevölkerung an uns herangetragen werden.

Lassen Sie mich zum Schluss noch einmal an den im letzten Jahr verstorbenen Gerhard Fokuhl erinnern. In einer großherzigen Geste hat die Familie ganz im Sinne des Verstorbenen in den versandten Trauernachrichten sowie der Todesanzeige um Spenden für die WAU gebeten. Dabei ist ein Betrag von rund 2000, €  gespendet worden, für den die WAU sich sehr herzlich bedankt.

Einen Teil dieser Summe investieren wir in die Generalüberholung einiger Ferngläser, die sich seit Jahren in WAU Besitz befinden. Hier hat Michael Hintze eine Reparatur inzwischen angefallener Beschädigungen veranlasst, zwei unserer Hartmann-Gläser sind jetzt wieder in einem sehr guten Zustand und werden bei den Zählungen eingesetzt. Zwei weitere werden derzeit noch repariert.

Aus der Fokuhl-Spende bezahlen wir auch die Anschaffung von 32 Nistkästen, die am kommenden Montag im Schlossgarten zu Jever aufgehängt werden. Das ist nicht allein eine Maßnahme zum Vogelschutz (und entspricht damit in hohem Maße unserem Vereinszweck), sondern soll auch mit einem Beringungsvorhaben verbunden werden (alljährliche Beringung der Jungvögel kurz vor dem Ausfliegen) und dient damit auch der Erforschung der kleinräumigen Verbreitung häufiger Singvögel. Dieser Teil wird von Vereinsmitgliedern sowie ehrenamtlichen Beringern des Instituts für Vogelforschung – Vogelwarte Helgoland – im benachbarten Wilhelmshaven betreut.

Erfreulicherweise wird dieses Projekt durch die Naturschutzstiftung Friesland- Wittmund-Wilhelmshaven gefördert, die Stiftung gewährt einen Zuschuss in Höhe der Hälfte der Anschaffungskosten.

Bei den Verantwortlichen für den Schlosspark, der „Schlossherrin“ Frau Dr. Sander und dem Schlossgärtner Herrn Thomas Werner haben wir mit unserem Vorhaben offene Türen eingerannt. Sie stehen der Maßnahme sehr positiv gegenüber und unterstützen uns voll und ganz.

Wenn Sie uns ebenfalls beim Aufhängen der Kästen unterstützen wollen, kommen Sie am kommenden Montag um 14 Uhr in den Park, dann wollen wir die Kästen anbringen.

Zählertreffen 2012

Vogelzähler-Treffen der WAU im Nationalparkhaus Dangast

Bei dem guten Wetter, das am Samstagnachmittag, 3. 11. 12, herrschte, hätten sie sicher gerne mit ihren großen Ferngläsern am Deich gestanden und die eindrucksvollen Scharen der Weißwangengänse beobachtet, die sich den Raum am  südlichen Jadebusen als Winterquartier ausgewählt haben. Doch für die Vogelzähler, die in regelmäßigem Abstand versuchen, die rastenden Wasser- und Watvogelarten  an unserer Küste zahlenmäßig zu erfassen, war ein Erfahrungs- und Meinungsaustausch angesagt, für den der Seminarsaal des Nationalparkhauses Dangast den geeigneten Rahmen bot.

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz (WAU) Jever hatte dorthin alle Zähler eingeladen, die in dem von ihr betreuten Gebiet von Neuharlingersiel bis Wapelersiel  tätig sind, und dazu die Zählergruppe, die sich vor einigen Jahren  für den östlichen Jadebusen konstituiert hat.

Das Treffen  sollte die Gelegenheit bieten zum vertieften  gegenseitigen Kennen-Lernen und Informationsaustausch. So stellte nach der Begrüßung der gut zwanzig Teilnehmer durch den 1. Vorsitzenden der WAU, Werner Menke, bei der auch des vor wenigen Tagen verstorbenen Oldenburger Ornithologen Hans-Rudolf Henneberg gedacht wurde,  eines langjährigen verdienten Mitarbeiters der Zählergemeinschaft, jeder Zähler seinen Zählbereich kurz vor. Eingegangen wurde dabei z. B. auf die für das jeweilige Gebiet charakteristischen Arten, auf Bestandsveränderungen, aber auch  auf Probleme, wie sie z. B. intensive touristische Nutzung für bestimmte Strandabschnitte mit sich bringt.

Die bei den Zählungen  gewonnenen Daten werden zentral gesammelt und für das gesamte Wattenmeer von Dänemark bis Holland ausgewertet. Auf dieser Basis sind dann überregionale Aussagen zur Bestandsentwicklung unserer Küstenvögel möglich. Für viele Arten, wie z. B. Austernfischer und Eiderenten, zeigt sich eine Verringerung der Rastbestände, für einige andere dagegen eine deutliche Zunahme, so für die Weißwangengans, deren Überwinterungstrupps am Jadebusen von Jahr zu Jahr größer geworden sind.

Die im Zählbereich der WAU gewonnenen Daten werden zudem für die Region in eigenen Jahresberichten zusammengefasst. Michael Hintze, der 2. Vorsitzende der WAU, stellte den gerade erschienenen Band für die Jahre 2010 und 2011 vor und wertete ihn für einige Arten beispielhaft aus. Erschreckend zeigt sich hier vor allem der Rückgang von Kiebitz – einst der Charaktervogel Frieslands – und Feldlerche.

Der ornithologische  Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Gundolf Reichert stellte in einem abschließenden Vortrag eine Artenschutzmaßnahme für den Säbelschnäbler vor, die im ostfriesischen Ihringsgroden (zwischen Harle- und Neuharlingersiel) durchgeführt worden ist. Hier hat man einige Brutinseln in der Grodenpütte abgeflacht und die höhere Vegetation ausgelichtet, zudem wurde der Graben am Deich teilweise überbrückt, um den jungen Säbelschnäblern einen gefahrloseren Weg  von ihrem Schlupfort auf den kleinen Inseln zu ihren Nahrungsgebieten im Watt zu ermöglichen. Und diese Maßnahmen zeigten bereits Erfolge: Die Pütte hat sich zu einem der wichtigsten Brutgebiete des Säbelschnäblers im niedersächsischen Wattenmeer entwickelt.

Doch standen nicht allein Fachreferate auf der Tagesordnung; es gab auch so manche Gelegenheit zu gegenseitigem Erfahrungsaustausch in kleinerer Runde bei Kaffee und Kuchen. Dabei wurde gelegentlich auch der Wunsch nach „Verstärkung“ geäußert: Schön wäre es, wenn die Zählermannschaft noch Zuwachs bekäme, damit z.B. auch im Fall der Erkrankung eines Zählers ein Ersatzmann einspringen kann. Wenn es irgend geht, sollte nämlich kein Zähltermin ausfallen. Daher sind auch Gäste, die selbst einmal erleben wollen, wie es ist, mit dem Spektiv auf dem Deich zu stehen und die Vogelschwärme zu zählen, bei den Zählungen der WAU jederzeit willkommen.

 

Pilzkunde

Pilzkundliche Exkursion im Forst Upjever

16. September 2012

Leitung: Pilzkundler Dr. Martin Baurmann

 

Der September ist der Höhepunkt der Pilz-Saison. Viele Menschen sind besonders an den kulinarisch verwertbaren Arten interessiert, doch die Bedeutung der Pilze im Naturhaushalt geht weit über diesen Aspekt hinaus. Einen Einblick in die vielfältige und faszinierende Welt dieser besonderen Organismengruppe „Pilze“ will eine Exkursion bieten, welche die WAU im Rahmen der „Umwelt aktiv“-Veranstaltungen des Landkreises Friesland im Forst Upjever anbietet.

Spiekeroog

Im Rahmen der Umwelt-Aktiv -Veranstaltungen des Landkreises Friesland bietet die WAU an:

Naturkundliche Wattwanderung vom Festland nach Spiekeroog

 

08. September 2012

 

Salzwiesenführungen 2012

 

ab Küstersmatt bei Minsen an zehn Terminen

 

ab Hafen Harlesiel an fünf Terminen

Winter-Vortragsreihe 2012/2013

Das Vortragsprogramm der WAU wird im Winterhalbjahr 2012 / 2013 mit sechs Vorträgen fortgesetzt. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Blockthema: das Jadebusenprojekt, ein interdisziplinär angelegtes Forschungsvorhaben in den Jahren 2008 – 2011 zum nahe gelegenen Jadebusen.

Umrahmt werden die vier Themen zu Ergebnissen des  Jadebusenprojekts von zwei vogelkundlichen Themen.

 

09. Oktober 2012

Olaf Geiter (Beringungszentrale des Instituts für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“):

„Löffler – Von der Nordseeküste in den Senegal und zurück. Das Zugverhalten eines neuen Brutvogels auf unseren Inseln“

Dieser Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der 4. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (6. 10 bis 14.10.12). Auf weitere Veranstaltungen (auch der WAU) während der Zugvogeltage möchten wir empfehlend hinweisen.

(Infos unter www.zugvogeltage.de)

 

20.November 2012

PD Dr. Holger Freund (Universität Oldenburg, ICBM):

„Das Jadebusenprojekt – Die Entwicklung des Jadebusens seit dem Ende der letzten Kaltzeit“

 

11. Dezember 2012

Ulrike Schückel (Senckenberginstitut):

"Die benthischen Lebensgemeinschaften im Jadebusen: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft"

 

15. Januar 2013

Dr. Friederike Bungenstock & Dr. Anette Siegmueller (Institut für historische Küstenforschung)

„Landschaftsentwicklung und Salzgewinnung am Jadebusen“

 

19. Februar 2013

Prof. Dr. Gerd Liebezeit (Universität Oldenburg, ICBM)

„Fäkalbakterien und Nährsalze im Jadebusen und in der Innenjade - Woher und Wohin?“

 

19. März 2013

Dr. Susanne Homma (Proring – Verein der Freunde und Förderer der wissenschaftlichen Vogelberingung) :

„Neubürger unter den Gänsen. Woher kommen sie und wie geht es mit ihnen weiter?“

 

Alle Vorträge finden statt im Graf-Anton-Günther-Saal des Rathauses Jever. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.  Interessierte Gäste (auch Nicht-Mitglieder der WAU) sind herzlich eingeladen.

 

 

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WAU e.V.

Werner Menke

Ibenweg 7

26441 Jever

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zuletzt aktualisiert:

23.10.2017