Sonstige Veranstaltungen

Führung durch das Nationalpark-Haus Wangerland

 

Am 18. März wurde das Nationalpark-Haus Wangerland in Minsen nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet.

Die neue Konzeption der Ausstellung hat bei den Premieregästen sehr viel Anerkennung  gefunden. Gelobt wurden insbesondere die großzügige Raumgestaltung und die ansprechende Präsentation der Objekte. Die Aquarienlandschaft, schon in der alten Ausstellung ein Höhepunkt, gewinnt  durch die räumliche Verlegung und neue Gestaltung noch mehr an Attraktivität.

Ein Besuch des Hauses lohnt sich also auf jeden Fall, und das sowohl für Touristen als auch für Einheimische.

Die WAU bietet für Samstag, den 09. April, einen geführten Besuch der Ausstellung an. Die Führung übernimmt Ralf Sinning, der Leiter des Hauses. Beginn ist um 14.00 Uhr; Treffpunkt am Haus in Minsen.

Im Anschluss besteht Gelegenheit, beim gemeinsamen Tee in einem nahe gelegenen Café die Eindrücke zu vertiefen und miteinander zu klönen. Dafür bitten wir um Anmeldung unter 04426-904700 oder Mail nationalpark-haus@wangerland.de

(c) V.K.Prueter/ einige WAU-Teilnehmer

An der Sonderführung durch das National-parkhaus Wangerland nahmen knapp 20 Personen teil, denen Ralf Sinning die Neugestaltung des Hauses näher erläuterte und sie durch die hellen, modern eingerichteten und auf einem hohen technischen Stand befindlichen Räumlichkeiten führte.

(c) V.K.Prueter/ Aquarienraum

Neben den mit viel Liebe für's Detail erstellten Modellen waren natürlich die Aquarien, die von der Mehrheitsfraktion im Rat der Gemeinde Wangerland eigentlich abgeschafft werden sollten, von besonderem Interesse. Sie sind das Highlight des Hauses. Der Tierbestand war noch gering, doch wird er in den kommenden Wochen allmählich größer werden. Die folgenden Fotos zeigen einige der jetzt in den Becken zu beobachtenden Fische, Krebs- und Hohltiere.

(c) Rosi Prueter/ Leierfisch
(c) V.K.Prueter/ Wolfsbarsch
(c) Rosi Prueter/ Goldbutt, ugspr. Scholle, zur Tarnung farblich an den Untergrund angepasst
(c) V.K.Prueter/ Taschenkrebs
(c) V.K.Prueter/ Seenelke
(c) R. Prueter/ Seeskorpion
(c) V.K.Prueter/ Steinpicker

Pilzkundliche Exkursion im Forst Upjever

 

Samstag, 26. September 2015, 15.00 Uhr

 

Treffpunkt: Parkplatz am Forsthaus/Gattersäge

Leitung: Dr. Martin Baumann

 

Der September ist der Höhepunkt der Pilz-Saison. Viele Menschen sind besonders an den kulinarisch verwertbaren Arten interessiert, doch die Bedeutung der Pilze im Naturhaushalt geht weit über diesen Aspekt hinaus. Einen Einblick in die vielfältige und faszinierende Welt dieser besonderen Organismengruppe „Pilze“ will eine Exkursion bieten, welche die WAU im Rahmen der „Umwelt aktiv“-Veranstaltungen des Landkreises Friesland im Forst Upjever anbietet.

Pilzliste
Liste Pilze 26-9-15.pdf
PDF-Dokument [120.7 KB]
(c) Maria Menke/ Pilzfachmann Dr. Baurmann (Mi.) bei Erklärungen

Pilzexperte Dr. Martin Baurmann erklärte den Exkursionsteilnehmern die Bedeutung der Pilze im Kreislauf der Natur. Sie sind unter anderen mit dafür zuständig, dass organisches Material, z. B. Totholz, in seine Bestandteile zerlegt wird. Die auf dem Boden sichtbaren "Pilze" seien eigentlich die Fruchtkörper des pilzlichen Organismus, der als Fadengeflecht (Mycel) den Boden durchzieht. Häufig gingen Pilze eine Symbiose mit anderen Pflanzen ein.

(c) M. Menke/ Eselsohr (Otodea onitica)

Dr. Baurmann wies im Laufe der Exkursion natürlich darauf hin, welche der gefundenen Arten giftig, ungenießbar oder essbar sind oder zu den bekannten Speisepilzen gehören. Das Eselsohr ist essbar, steht aber auch auf der Roten Liste und sollte deshalb nicht zum Verzehr mitgenommen werden.

(c) M.Menke/ Schmarotzer-Röhrling wächst auf den Fruchtkörpern des Kartoffelbovists

Einblick in die Welt des Winzigen: Untersuchung von Nordseeplankton

 

Samstag, 15. August 2015, 15.00 bis 17.00 Uhr

 

Forschungsstation Wattenmeer (auf dem Campinggelände in Schillig)

Leitung: Mitarbeiter der WAU und des Nationalpark-Hauses Wangerland

 

Zugang zur Forschungsstation über Parkplatz Campingplatz Schillig (für Pkw gebührenpflichtig) oder zu Fuß (gebührenfrei) über den Eingang beim Minigolfplatz (Deichschart Schillig; etwa Ortsmitte)

 

Als Plankton bezeichnet man all die im Wasser lebenden Organismen, deren eigene Beweglichkeit nicht ausreicht, dem passiven Mitdriften in der Wasserbewegung viel entgegenzusetzen. Zu dieser „treibenden Welt“ unserer Küstengewässer gehören z. B. die großen Quallen, aber auch viele kleine Tiere (z. B. Wasserflöhe) und Pflanzen (z. B. Kieselalgen), deren Schönheit sich nur unter starker Vergrößerung (Lupe, Mikroskop) zeigt.

Zu den zeitlebens planktischen Arten kommen andere, die nur in einer bestimmtem Lebensphase zum Plankton gehören. Viele der festsitzenden oder wenig mobilen Tiere des Wattenmeeres aus den Gruppen der Krebse (z. B. Seepocke, Strandkrabbe), Muscheln, Schnecken, Ringelwürmer und Stachelhäuter (Seesterne und Seeigel) haben planktische Larvenformen, die ihnen eine schnelle und weite Verbreitung ermöglichen. Auch die frisch aus dem Ei geschlüpften Jungfische leben bei den meisten Arten zunächst planktisch.

Da sich viele Organismen in der wärmeren Jahreszeit fortpflanzen, ist die Zahl solcher Larven im Meeresplankton im Sommer besonders hoch.

Die gemeinsame Betrachtung von Planktonproben, die mit besonderen Netzen aus dem Nordseewasser entnommen werden, in der Forschungsstation Schillig soll einen Einblick in diese  faszinierende treibende Welt des Winzigen geben.

Führung durch den Schlosspark Jever

 

Freitag, 17. Juli 2015, 18.00 Uhr

 

Treffpunkt: am Schloss

Dauer: ca. 2 Std.

Führung: Werner Menke (WAU)

Kosten: keine (Spenden für die Vereinsarbeit werden dankend angenommen)

 

Für Einheimische und Touristen besitzt der Schlosspark in Jever eine hohe Attraktivität. Zu allen Jahreszeiten erweist er sich als Besuchermagnet, ganz besonders aber im Frühjahr, wenn die Natur in frischem Glanz erstrahlt. Diese Wirkung hat sich noch verstärkt, seitdem 2008 der erste Abschnitt der Schlosspark - Restaurierung fertig gestellt ist. Die Anlage von Blumenrabatten, die ungewohnte Offenheit des früher stärker verbuschten Gartenraumes, die Neufassung des Eingangsbereichs zum sagenumwobenen Fräulein-Marien-Gang und die Neugestaltung der Uferpartien an der Graft tragen wesentlich zum einladenden Charakter der Anlage bei.

Dieser Einladung wollen wir mit einem Gang durch den Park folgen. Die Aufmerksamkeit soll dabei besonders auf die Geschichte des Parks und auf sein heutiges Erscheinungsbild (hier vor allem auf den Pflanzen- und Tierbestand) gelenkt werden.

Hier finden Sie uns

WAU e.V.

Werner Menke

Ibenweg 7

26441 Jever

Kontakt

Tel.: 04461 4298

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

zuletzt aktualisiert:

20.04.2017