Tätigkeitsbericht

WAU Jever                         Rückblick 2016 / 2017 (Tätigkeitsbericht)

1. Bei einem Rückblick auf die beiden vergangenen Jahre ist zunächst der verstorbenen Mitglieder zu gedenken: Im Sommer 2017 starb Herr Bolko Breden aus Varel. Über sehr viele Jahre hat er regelmäßig Wasser- und Watvogel-Zählungen am Jadebusen durchgeführt, bis er altersbedingt davon Abstand nehmen musste. Darüber hinaus hat er an vielen weiteren Erfassungen teilgenommen, so am Monitoring häufiger Brutvögel in Niedersachsen. Auch unser früheres Mitglied Bernd Bronnert hat sich bis zu seiner schweren Erkrankung über mehrere Jahre im Bereich Cäciliengroden – Dangast an den Wasser- und Watvogelzählungen beteiligt. Herr Bronnert ist im Frühjahr 2017 gestorben. Mit Frau Silva Harms (St. Joostergroden) und Frau Gisela Wackwitz (Jever) haben wir zwei weitere langjährige Mitglieder durch den Tod verloren.

Die WAU wird ihren verstorbenen Mitgliedern ein ehrendes Andenken bewahren.

2. Seit der letzten Hauptversammlung im März 2016 konnten wir sechs neue Mitglieder gewinnen. Derzeit gehören 97 Mitglieder der WAU an.

3. Im Rahmen der von der Staatlichen Vogelschutzwarte im NLWKN organisierten regelmäßigen Wasser- und Watvogelzählungen betreut die WAU das Gebiet zwischen Neuharlingersiel und Wapelersiel an der Küste sowie einige Binnenbiotope (z. B. das Wangermeer bei Hohenkirchen und das Naturschutzgebiet Spülteiche bei Neustadtgödens). Im Abstand von 14  (gelegentlich auch 21) Tagen sind hier unsere Zähler/-innen unterwegs, um die im Gebiet rastenden Vögel zu erfassen. Ihnen gebührt dafür große Anerkennung. Die Bedeutung dieser ehrenamtlichen Arbeit kann nicht hoch genug veranschlagt werden, liefert sie doch Grundlagen für die Beurteilung langfristiger Entwicklungen wie Bestandstrends und Rastverhalten vieler Vogelarten.

Herr Michael Hintze verwaltet die anfallenden Zählergebnisse für die WAU und leitet sie an die Staatliche Vogelschutzwarte weiter. Außerdem koordiniert er zusammen mit Herrn Dietrich Frank die Zusammenstellung der WAU- Daten in Form von gedruckten Berichten, die jeweils zwei Jahre umfassen. So erschien 2016 der Bericht für die Jahre 2014 und 2015. Die in kleiner Auflage erscheinenden gebundenen Bände werden an die Vogelwarte, die Nationalparkverwaltung, die Nieders. Ornith. Vereinigung (NOV) und andere Stellen weitergeleitet.

4. Im Rahmen der Umweltbildungs-Maßnahmen unseres Vereins stellt das winterliche Vortragsprogramm mit jeweils sechs Veranstaltungen von Oktober bis März einen wesentlichen Faktor dar. Im Schnitt kommen zwischen 40 bis 60 Gäste zu unseren Vorträgen, mit denen wir auch einen beachtlichen Beitrag zu dem kulturellen Angebot der Stadt Jever leisten.

5. Während der Sommermonate bieten wir Exkursionen in der Region sowie Salzwiesenführungen an im Elisabethaußengroden (U. Appel, H. Clodius, J. Hinrichs, W. Menke), bei Hooksiel (H. Uhlmann) und in Cäciliengroden (M. Hintze, organisiert durch die Gemeinde Sande). Die Salzwiesenführungen wenden sich an Touristen ebenso wie an die hiesige Bevölkerung, um auf die Bedeutung dieses besonderen Lebensraumes im Weltnaturerbe Wattenmeer aufmerksam zu machen.

6. Das Wattenmeer steht auch im Zentrum der ‚Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer‘, die jeweils am 2. Oktobersamstag beginnen. Bei den 8. Zugvogeltagen 2016 sowie den 9. Im Jahr 2017 haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalpark-Haus Wangerland in Minsen jeweils vier Veranstaltungen im Wangerland angeboten und zudem am Programm des abschließenden Zugvogelfestes mitgewirkt. Dazu kamen in beiden Jahren je eine Veranstaltung in Dangast und in Harlesiel sowie zwei weitere in Jever. Als besondere Höhepunkte seien die morgendliche  Schifffahrt („Den Gänsen auf der Spur“), die Fahrt mit dem „Watt’n Express ‚Frieda‘“ und die Exkursion zu Hochwasserrastplätzen im Elisabeth(außen)groden genannt.

Für die 10. Zugvogeltage vom 13. – 21. 10. 2018 laufen bereits die Programmplanungen. Dazu stehen wir in enger Abstimmung mit Ralf Sinning, dem Leiter des Nationalpark-Hauses Wangerland.

7. Mit einigen Aktionen beteiligten wir uns an der „Gewässerwoche JadeRegion“, die vom 14.- 21. Mai stattfand.

8. Die Betreuung von Nistkästen im jeverschen Schlosspark und im Forst Upjever durch Frau Dr. Susanne Homma und Herrn Olaf Geiter sowie der Schleiereulenkästen in verschiedenen stillgelegten Trafohäuschen (Team H. Uhlmann, V. Prüter u.a.) , gehört ebenso zu unseren Naturschutz-Aktivitäten wie die Mitwirkung am Wiesenweihenprogramm (U. Appel, H. Clodius und R. Jenckel). 2016 wurden leider keine, 2017 immerhin acht Wiesenweihen-Junge flügge.

9. Mit verschiedenen Stellungnahmen haben wir uns in die umweltpolitische Diskussion eingebracht. So haben wir Stellung bezogen zur geplanten Errichtung von Windkraftanlagen bei Wiefels („Forschungswindpark“), an weiteren Standorten in der Gemeinde Wangerland und im Westen der Stadt Jever (Cleverns / Sandel). Die zuletzt genannte Stellungnahme haben wir gemeinsam mit dem Jeverländischen Alterutm und Heimatverein abgegeben. Grundsätzlich stehen wir den erneuerbaren Energien und damit auch der Windenergie positiv gegenüber, sind aber der Ansicht, dass Bereiche mit hoher Bedeutung für den Naturhaushalt von entsprechenden Anlagen freigehalten werden sollten. Es erfüllt uns daher mit Freude, dass die Planungen für den Forschungswindpark bei Wiefels nicht weiter verfolgt werden und dass auch bei der Stadt Jever ein Umdenken zu erkennen ist.

10. Eingebunden waren wir in die Planungen der Ausgleichsmaßnahmen am Wangermeer (Schaffung eines abgetrennten Gewässers mit Flachwasserzonen nordöstlich des Rundweges). Die Bildung  einer Insel, die Regenpfeifern und Säbelschnäblern eine Brutmöglichkeit bieten soll, geht auf unsere Anregung zurück.

11. Zum Informationsaustausch und zur Darstellung unserer Positionen nehmen wir an dem Verbändetreffen zur Wattenmeerkoordination in Bremen teil; ebenso sind wir beim Runden Tisch Naturschutz im LK Friesland dabei.

12. Sehr positiv entwickelt sich der Zugriff auf unsere Internetseite; die von Volker Prüter betreut wird. Die Zahl der Besuche liegt inzwischen bei ca. 140.000 (seit Herbst 2014).

Dort erfährt man Aktuelles über unsere Aktivitäten und bekommt auch einen guten Überblick über aktuelle Beobachtungen (besonders von Vögeln) in unserer Region.

13. Vogel des Jahres 2018 ist der Star. Auch wenn dieser noch zu den häufigeren Vogelarten gehört, hat sich in den letzten zwanzig Jahren ein erheblicher Bestandsrückgang gezeigt, so dass die Art inzwischen auf der deutschlandweiten Roten Liste als ‚gefährdet‘ eingestuft wird. Die WAU wird deshalb im Schlosspark Jever und in den Wallanlagen im Frühjahr Starenkästen anbringen. Auch dieses Projekt wird wissenschaftlich begleitet (u. a. durch die Beringung von Jungvögeln in Zusammenarbeit mit dem Institut für Vogelforschung).

gez.  Werner Menke  1. Vors.                        Hans Michael Hintze  2. Vors.

Jahreshauptversammlung WAU (Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz e. V.) am Mittwoch, 09. 03. 2016, 18.45 Uhr, im Rathaus Jever, Graf-Anton-Günther-Saal

 

Tätigkeitsbericht des Vorstandes

 

I. Mitgliederbestand: Derzeit hat die WAU gut 90 Mitglieder, das bedeutet keine wesentliche Veränderung gegenüber der letzten Jahreshauptversammlung im März 2014.  

 

II. Internetpräsens:

Im Herbst 2014 wurde der alte Internetauftritt der WAU neu eingerichtet. Die Seite www.wau-jever.de wird seitdem von Volker Prüter gestaltet und betreut und kann inzwischen rund 43.000 neue Zugriffe verzeichnen (vorher ca. 10.000). Vermutlich hat sie an Attraktivität auch dadurch gewonnen, dass unter der Rubrik ‚Vogelbeobachtungen‘ aktuelle Feststellungen von ornithologischen Besonderheiten zeitnah veröffentlicht werden. Schön wäre es, wenn die Zahl der Beiträger zu dieser Rubrik noch steigen würde. Also: Wenn Sie interessante Beobachtungen machen (z. B. seltene Arten; außergewöhnlich große Anzahlen einer Art; frühes Erscheinen oder spätes Auftreten von Zugvögeln; auffälliges Verhalten von Vögeln), dann melden Sie die bitte.

Das gilt übrigens nicht nur für die Vogelwelt, sondern auch für andere interessante Beobachtungen aus der belebten und unbelebten Natur (z. B. auffällige Strandfunde, Massenauftreten von Insekten etc.). Für solche Mitteilungen ist die Rubrik ‚Naturbeobachtungen spezial‘ eingerichtet, auf der z. B. auch die Pottwalstrandungen auf Wangerooge festgehalten sind.

Außerdem informiert die Seite über unsere Veranstaltungen sowie über die Vereinsarbeit allgemein.

Unserem Mitglied Volker Prüter gebührt für die Arbeit an unserem Internetauftritt besondere Anerkennung und ein großes Dankeschön.

 

III. Vereinsaktivitäten:

1. Naturschutzmaßnahmen: Die 2012 im Schlosspark Jever und 2013 und 2014 im Forst Upjever aufgehängten 75 Nistkästen für Höhlenbrüter wie Meisen, Baumläufer, Kleiber und Trauerschnäpper wurden regelmäßig von unseren Mitgliedern Dr. Susanne Homma und Olaf Geiter kontrolliert. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden inzwischen an den Kästen über 1000 Vögel  beringt.

Im November 2014 nutzten wir die Tatsache, dass der jeversche Kirchturm eingerüstet war, und brachten dort mit Unterstützung der Stadt Jever und dem Einverständnis der Kirchengemeinde Nisthilfen für Mauersegler und einen Turmfalkenkasten an. Wegen Einwänden von Seiten des Denkmalschutzes musste allerdings die Zahl der Mauerseglerkästen wenig später reduziert werden, die überzähligen brachten wir dann am ehemaligen Feuerwehr-Schlauchturm im Rathaus an. 2015 wurden diese Nisthilfen aber noch nicht angenommen – auch als Vogelschützer braucht man eben manchmal etwas Geduld.

Das schon seit Jahren laufende Gelegeschutz-Programm für Wiesenweihen wurde auch 2014 und 15 erfolgreich durch das Team Ulrich Appel, Hubert Clodius und  Rolf Jenckel fortgesetzt, ebenso die Betreuung von Schleiereulenkästen in ehemaligen Trafo-Stationen.

Einen Erfolg konnten wir mit unserem Anliegen verbuchen, die Kollisionsgefährdung für Vögel an der Hochspannungsleitung am Wangermeer zu reduzieren. Die Netzbetreibergesellschaft Avacon ging auf unsere Anregungen ein und ließ am 8. September 2015 mit einem spektakulärem Hubschraubereinsatz an den Freileitungen Warnbaken anbringen, durch die anfliegende Vögel  frühzeitig auf das Hindernis aufmerksam gemacht werden sollen.

 

2. Datenerfassung: Seit der Gründung der WAU stellt die regelmäßige Erfassung der Rast- und Brutvögel in unserem Raum einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit dar. Auch in den Jahren 2014 und 2015 leistete ein Stamm von Zählern  an der Küste zwischen Neuharlingersiel und Varel sowie an verschiedenen Stellen im Binnenland an den 14täglichen Zählterminen diese Arbeit, die große Anerkennung verdient. Die gewonnenen Daten werden von Michael Hintze gesammelt und dann der Staatlichen Vogelschutzwarte in Hannover in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Außerdem werden sie durch Diedrich Frank aufbereitet und in Form gedruckter  Jahresberichte in kleiner Auflage veröffentlicht. Im Berichtszeitraum ist der Doppelband  für die Jahre 2012 und 2013 erschienen, wobei die  Umweltstiftung Weser-Ems dankenswerter Weise erhebliche Zuschüsse geleistet hat. Derzeit ist der Band für die Jahre 2014 und 2015 in Arbeit.

Die meisten unserer Zähler an der Küste sind seit 2015 auch als ehrenamtliche Landschaftswarte im Nationalpark eingesetzt. Bei unseren Zählungen stellen wir im Sommer regelmäßig Löffler fest, die inzwischen auf  Mellum in deutlich über 100 Brutpaaren brüten. Da verschiedene Aspekte wie weitere Ausbreitung, Zugverhalten und Nistorttreue von Interesse sind, werden seit einigen Jahren Jungvögel beringt. Die Beringungsaktionen auf Mellum wurden von der WAU unterstützt, die die Anschaffung von 120 Farb-Beringungssets finanzierte (die Hälfte der Aufwendungen wurde von der Naturschutzstiftung Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven übernommen). 

 

3. Bildungsprogramm: Ein festes Angebot im Winterhalbjahr ist das Vortragsprogramm der WAU, das recht breit gefächert ist und auf reges Interesse stößt. Im Durchschnitt kommen rund 50 Zuhörer zu jeder Veranstaltung. An jeden Vortrag schließt sich eine Diskussion an; wer darüber hinaus noch Interesse hat, kann im Anschluss an einer „Nachbesprechung“ in einer örtlichen Gaststätte teilnehmen. (Nebenbei: Ein wenig haben diese Folgeveranstaltungen den Charakter eines winterlichen „Stammtisches“. Von verschiedenen Seiten war ja gelegentlich die Anregung zu einem monatlichen ‚Stammtisch‘ der WAU gegeben worden, allerdings hatten wir uns da bisher immer etwas bedeckt gehalten. Wenn Ihnen die Einrichtung eines solchen regelmäßigen Treffens zur Förderung des Vereinslebens ein Anliegen ist, lassen Sie es uns bitte wissen.) Für die Vortragssaison im Winter 2016/17 planen wir übrigens, den Beginn von 20 Uhr auf 19.30 vorzuziehen, dann bleibt anschließend auch mehr Zeit für Geselligkeit.

In den Sommermonaten boten wir außer den traditionellen Salzwiesenführungen im Elisabethaußengroden (U. Appel; H. Clodius;W. Menke), am Campingplatz Hooksiel (H. Uhlmann) und in einigen Fällen auch in Cäciliengroden (M. Hintze) wiederum verschiedene Exkursionen an, so z. B. am Wangermeer (V. Prüter), im Barkeler Busch  (Chr. Finkenstaedt) und in den Bereich der Clevernser Sietwendung Die meisten dieser Veranstaltungen wurden gut angenommen, besonders erfolgreich war die Pilzexkursion im Upjever mit Martin Baurmann, zu der fast 40 Teilnehmer erschienen. Bei den 7. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vom 10. bis 18. Oktober 2015 veranstalteten wir in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalpark-Haus Wangerland neben bereits langjährig bewährten Programmpunkten (so der Schifffahrt mit der ‚Jens Albrecht‘ ) erstmals eine Vogel-Beobachtungs-Tour mit der ‚Bimmelbahn‘ ‚Frieda‘, die auf sehr gute Resonanz stieß. Das sollten wir auf jeden Fall bei den nächsten Zugvogeltagen (8.-16.10.16) wiederholen. Pünktlich zu den letzten Zugvogeltagen wurde auch das neue Faltblatt fertig, mit dem die WAU sich dem Publikum vorstellt (ein Exemplar liegt diesem Schreiben bei).

Zusammen mit Ralf Sinning und seinen Mitarbeitern freuen wir uns jetzt auf die Neu-Eröffnung des Nationalpark-Hauses in Minsen am  18. März. Bis dahin hat das Team allerdings noch viel Arbeit!

 

4. weitere Aktivitäten: Zu den Plänen der Gemeinde Wangerland, Sondergebiete für die Errichtung von Windkraftanlagen auszuweisen, erarbeiteten wir eine umfangreiche  Stellungnahme. Ausdrücklich sprechen wir uns darin gegen die Absicht aus, südlich der Abfalldeponie Wiefels einen Forschungs-Windpark einzurichten, da dieser u. E. negative Auswirkungen auf das unmittelbar  angrenzende Püttengebiet hat, das als Vogellebensraum von nationaler Bedeutung eingestuft ist. So sehr wir generell  die erneuerbaren Energien begrüßen, so sind wir doch der Ansicht, dass es in jedem konkreten Einzelfall gilt, die Interessen von globaler Energiewende und lokalen Naturschutzbelangen gegeneinander abzuwägen. Und im Falle Wiefels haben  u. E. letztere das höhere Gewicht.

 

gez.  Werner Menke  1. Vors.               Hans Michael Hintze  2. Vors.

Jahreshauptversammlung WAU e.V. am 11.März 2014

 

Tätigkeitsbericht des Vorstandes (Kurzfassung)

 

I. Mitgliederstand:  90 Mitglieder ; Werbung neuer Mitglieder wünschenswert

 

II. Vereinsaktivitäten:

1. Naturschutzmaßnahmen:

-- Frühjahr 2012 Aufhängen von 32 Nistkästen für Höhlenbrüter im Schlosspark Jever;

-- Frühjahr 2013 Aufhängung von 30 Kästen im Forst Upjever, abgestimmt mit der Forstverwaltung

Unterstützung beider Aktionen durch Zuschuss von 50 %durch Naturschutzstiftung FRI – WTM – WHV

Nistkästen im Schlosspark in 2013 zu mehr als 50%, im Forst Upjever mehr als 90% besetzt,

dienen sowohl der Brut als auch der Übernachtung.

Beringung der Jungvögel durch die Mitglieder Dr. Susanne Homma und Olaf Geiter ergeben evt. Aufschlüsse über Brutorttreue und kleinräumliche Verbreitung

Weitere Unterstützung für das Nistprogramm im Januar 2014 durch eine Spende der BBS Jever;

15 Nistkästen für Höhlenbrüter und ein Eulenkasten angeschafft und angebracht, letzterer im Schlosspark für eine evt. Rückkehr des Waldkauzes

 

2. Datenerfassung:

Zähler der WAU sind zwischen Neuharlingersiel und Varel / Wapelersiel alle 14 Tage bei (fast) jedem Wetter unterwegs zur Erfassung der Wasser- und Watvögel; Sichten von an der Festlandsküste eher seltenen Arten als Belohnung, z.B. Trupp von ca. 120 Sanderlingen am Strand Hooksiel am 06.12.2013 während des Orkantiefs „Xaver“

Zähler z.T. seit drei – vier Jahrzehnten aktiv; Beständigkeit großartig, doch Problem der Überalterung ist kurz- bis mittelfristig gegeben; jede neue Person mit Interesse an der Vogelbeobachtung und - erfassung ist willkommen;

jahrzehntelange Kontinuität und weitgehend flächendeckende Erfassung durch die WAU-Zählungen Vorbild in Niedersachsen; Weiterleitung und Auswertung der Ergebnisse an NLWKN;

Erstellung eigener gedruckter Jahresberichte mit Doppelband 2010/2011 – auch digital vorliegend – für den Berichtszeitraum durch erhebliche Zuschüsse der Umweltstiftung Weser-Ems ermöglicht;

Mitwirkung am Gänseerfassungsprogramm des Landkreises in den Vogelschutzgebieten und beim Gelegeschutzprogramm für Wiesenweihen im Wangerland.

 

3. Bildungsprogramm:

Vortragsprogramm der WAU im Winterhalbjahr ist gut besuchtes Angebot; 1. Vortrag im Oktober zugleich ein Beitrag zu den Zugvogeltagen; WAU mit weiteren Angeboten an ZVT beteiligt;

ZVT 2013 erstmals AVIATHLON = Wettbewerb der Küstenregionen um die meisten beobachteten Vogelarten; an der Festlandküste Platz 1 für das Wangerland;

Weitere Führungen / Exkursionen z. B. durch Barkeler Busch / Schlosspark Jever.

Salzwiesenführungen im Sommer bei Minsen, Harlesiel und Hooksiel (neu in 2014 durch H. Uhlmann neben seinen Aktivitäten in Forschungsstation Schillig und Nationalparkhaus Wangerland.

 

4. weitere Aktivitäten:

WAU als Verein Mitglied in verschiedenen Organisationen / Einrichtungen (Oldenburgische Landschaft, Marschenrat, AG Seevogelschutz, Mellumrat, Trägerverein RUZ Schortens, Förderverein Nationalpark Niedersächsische Wattenmeer, Verein zur Förderung Naturkundlicher Untersuchungen in Nordwestdeutschland. Teilnahme von Vertretern der WAU an deren Versammlungen.

Teilnahme am Runden Tisch Naturschutz im Lk Friesland mit Abgabe von Stellungnahmen zu aktuellen Naturschutzfragen (Aquariendiskussion Minsen; Ufergestaltung Wangermeer, Saatkrähenproblematik Jever; Abholzung im NSG Spülteiche Neustadtgödens u.a.)

 

gez. Werner Menke  1. Vors.               H. M. Hintze  2. Vors.

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zuletzt aktualisiert:

18.04.2018