Aktuelle Meldung
Die WAU bietet im Winterhalbjahr 2026/27 wieder sechs Vorträge an. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Die Vorträge finden im Graf-Anton-Günther-Saal des Rathauses Jever statt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Interessierte Gäste (auch Nicht-Mitglieder der WAU) sind herzlich eingeladen.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Dr. Florian Packmor, Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer:
Die Küstenseeschwalbe – der Titelvogel der 18. Zugvogeltage
Dienstag, 10. November 2026
Sebastian Storey. ICBM, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Projekt Seegraswiesen:
Der Rückgang der Seegrasbestände an der niedersächsischen Wattenmeerküste und dessen potenzielle Ursachen
Dienstag, 08. Dezember 2026
Dr. Friederike Bungenstock, Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven:
Salz, Stürme und das Meer: Aufstieg und Fall der mittelalterlichen nordfriesischen Küstenlandschaft ("Rungholt & Co")
Dienstag, 12. Januar 2027
Dr. Wilko Ahlrichs, AG Systematik und Evolutionsbiologie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg:
Wunder im Winzigen – die verborgene Welt unserer heimischen Gewässer
Dienstag, 16. Februar 2027
Dr. Nathalie Kürten, Institut für Vogelforschung – Vogelwarte Helgoland:
Die Flussseeschwalbenkolonie am Banter See – ein weltweit einzigartiges
Langzeitforschungsprojekt
Dienstag, 09. März 2027
Prof. Dr. Gudrun Massmann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg:
Das Projekt DynaDeep auf Spiekeroog – Forschung zur Dynamik im Untergrund von Sandstränden
Ältere Meldungen:
Nationalpark-Tag der Artenvielfalt im Bereich Schillig,
Pünktlich um 9.00 Uhr starteten die 23 Teilnehmer*innen der von der WAU für Samstag, den 13.6.26, angebotenen Busexkursion nach Ostfriesland. Eine knappe Stunde später war das erste Ziel erreicht: der Hafen von Neßmersiel. Hier erwartete schon der Biologe Eberhard Giese aus Norden die Gruppe, der Erläuterungen zu dem in den 1980er Jahren zwischen Sommer- und Hauptdeich angelegten Spülbecken gab. Bei auflaufendem Wasser wird dieses geflutet, wenn dann die Tide kentert, verhindert eine Sperre zunächst den Ablauf des angestauten Seewassers. Diese wird später abgesenkt und der dann ablaufende Wasserstrom räumt die Fahrrinne von Hafen und Außentief. Die Wattflächen des Speicherpolders fallen dann weitgehend frei.
Bild 1: Brandenten – Ein „Kindergarten“ mit erwachsenen Betreuern im Speicherpolder (Foto: Anne Stark)
Dieser Spülpolder hat sich zu einem wertvollen Biotop für Küstenvögel entwickelt; da allerdings die Hauptzugzeit bereits vorbei ist, waren vom dortigen Beobachtungsturm aus vor allem die klassischen Brutvogelarten wie Graugänse, Brandenten, Rotschenkel und Austernfischer zu sehen.
Im Anschluss wurde noch ein Gang über den Salzwiesenpfad bis an die Hochwasserlinie unternommen.
Bild 2: Ein hochnordischer Dunkelwasserläufer war noch auf dem Durchzug. Im Vergleich zu dem nahe verwandten Rotschenkel (links) ist er deutlich größer und hochbeiniger. (Foto: Anne Stark)
Die nächste Station war der Schlosspark Lütetsburg, durch den nach einer Mittagspause der Parkführer Appel die Gruppe leitete und Erläuterungen zur Geschichte des Parks und zu der Vielzahl interessanter Bäume gab.
Bild 4: Die „Bossehütte“ im Schlosspark Lütetsburg wurde erst in den 1930er Jahren zu Ehren der oldenburgischen Hofgärtnerfamilie Bosse angelegt. Carl Ferdinand
Bosse und dessen Stiefsohn Julius Friedrich Wilhelm hatten die Pläne für den Park entworfen.
(Foto: Maria Menke)
Für die Zugvogeltage 2026 steht das Programm. Die WAU beteiligt sich: siehe links.
Arbeitshilfen
Rote Listen Niedersachsen
Unter folgendem Link lassen sich RL downloaden. Jetzt aktualisiert RL der Biotoptypen https://www.nlwkn.niedersachsen.de/infodienst-download/informationsdienst-naturschutz-niedersachsen-zum-download-195145.html
Anleitung zum Bruterfolgsmonitoring und
Bestimmung von Jungvögeln bei Gänsen und Schwänen
Neues Online-Infosystem über die Vögel
im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
FloraWeb
zentrales Informationsportal zur Pflanzenwelt Deutschlands
neu aufgelegt https://floraweb.de/
Quelle: Pressemitteilung Bundesamt für Naturschutz 2024-12-09
Digitales Infosystem „Vögel der Schweiz“ mit
Brutvogelatlas 2013-2016 kostenlos verfügbar Näheres
Natur- und Umweltschutz im Landkreis Friesland
Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz e.V. (WAU) mit Sitz in Jever besteht seit 1971 als regionale Umweltorganisation im Landkreis Friesland.
Ein wesentliches Anliegen ihrer Gründungsmitglieder war die Unterschutzstellung des Elisabeth-Außengrodens zwischen Harlesiel und Schillig. Der Initiative der WAU ist es zu verdanken, dass dieses Gebiet bereits 1973, also lange vor der Einrichtung
des Nationalparks, zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der WAU beteiligen sich an der Erfassung von Brut- und Rastvögeln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
und in den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten des Landkreises Friesland.
Die WAU-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten vogelkundliche Veranstaltungen im Rahmen der Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an. Sie freuen sich auf interessante Vogelbeobachtungen im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer während dieser Tage und laden Sie ganz herzlich ein,
an der einen oder anderen Veranstaltung teilzunehmen.
Aber auch die fachkundig geführten Spaziergänge durch die im Sommer prächtig blühenden Salzwiesen werden Sie begeistern. Oder nehmen Sie an einer der Exkursionen teil, die von April bis September angeboten werden.
Die WAU-Aktiven heißen Sie herzlich willkommen!
Wenn Sie unsere Aktivitäten und Projekte unterstützen möchten, können Sie dies gerne als aktives oder passives Mitglied tun.
Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
Herzlichen Dank!
Hier finden Sie uns
WAU e.V.
Werner Menke
Ibenweg 7
26441 Jever
Kontakt
Tel.: 04461 4298
Zuletzt aktualisiert:
03.06.2026