Aktuelle Meldung

Die WAU bietet im Rahmen von "Umwelt aktiv"  für Juni 2026  folgende
Veranstaltungen an:
 
 Salzwiesenführungen der WAU im Rahmen der Geburtstagsfeiern des
Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeeres zur Erklärung des
Wattenmeeres als Weltnaturerbe.
Dieses Angebot wendet sich ausdrücklich an Einheimische; die Teilnahme
ist kostenlos.
 
1. Salzwiesenführung im Elisabethaußengroden
Sonntag, 28.06.26,  Treffzeit: 11.00 Uhr
Treffpunkt:  Seewiefken-Skulptur an der Straße Norderaltendeich
(nördlich der Ortschaft Minsen)
Anmeldung erforderlich: Mail: nationalparkhaus@wangerland.de oder
Telefon: 04426 90470-0 (bei telefonischer Anmeldung Öffnungszeiten
beachten!)
 
2. Salzwiesenführungen in Cäciliengroden
Freitag, den 26.06.2026  um 17:00Uhr
Sonntag, den 28.06.2026 um 18:00 Uhr, Dauer: 1 -1/2 Std.
Treffpunkt: Flutmast am Dorfgemeinschaftshaus
(Ende der Hermann-Schulz-Str. / schräg gegenüber Sportplatz)
in Sande-Cäciliengroden.
Anmeldung zwingend erforderlich unter: wattenmeerwne2023@gmail.com
 
Busexkursion nach Neßmersiel (Speicher-polder) und zum Lütetsburger Park am  Samstag, 13.06.26.
  

Pünktlich um 9.00 Uhr starteten die 23 Teilnehmer*innen der von der WAU für Samstag, den 13.6.26, angebotenen Busexkursion nach Ostfriesland. Eine knappe Stunde später war das erste Ziel erreicht: der Hafen von Neßmersiel. Hier erwartete schon der Biologe Eberhard Giese aus Norden die Gruppe, der Erläuterungen zu dem in den 1980er Jahren zwischen Sommer- und Hauptdeich angelegten Spülbecken gab. Bei auflaufendem Wasser wird dieses geflutet, wenn dann die Tide kentert, verhindert eine Sperre zunächst den Ablauf des angestauten Seewassers. Diese wird später abgesenkt und der dann ablaufende Wasserstrom räumt die Fahrrinne von Hafen und Außentief. Die Wattflächen des Speicherpolders fallen dann weitgehend frei.

Bild 1: Brandenten – Ein „Kindergarten“ mit erwachsenen Betreuern im Speicherpolder (Foto: Anne Stark)

Dieser Spülpolder hat sich zu einem wertvollen Biotop für Küstenvögel entwickelt; da allerdings die Hauptzugzeit bereits vorbei ist, waren vom dortigen Beobachtungsturm aus vor allem die klassischen Brutvogelarten wie Graugänse, Brandenten, Rotschenkel und Austernfischer zu sehen.

Im Anschluss wurde noch ein Gang über den Salzwiesenpfad bis an die Hochwasserlinie unternommen.

Bild 2: Ein hochnordischer Dunkelwasserläufer war noch auf dem Durchzug. Im Vergleich zu dem nahe verwandten Rotschenkel (links) ist er deutlich größer und hochbeiniger. (Foto: Anne Stark)

Bild 3: Die Gruppe auf dem Salzwiesenpfad östlich des Hafens Neßmersiel (Foto: Maria Menke)

Die nächste Station war der Schlosspark Lütetsburg, durch den nach einer Mittagspause der Parkführer Appel die Gruppe leitete und Erläuterungen zur Geschichte des Parks und zu der Vielzahl interessanter Bäume gab.

 

Bild 4: Die „Bossehütte“ im Schlosspark Lütetsburg wurde erst in den 1930er Jahren zu Ehren der oldenburgischen Hofgärtnerfamilie Bosse angelegt. Carl Ferdinand Bosse und dessen Stiefsohn Julius Friedrich Wilhelm hatten die Pläne für den Park entworfen.
(Foto: Maria Menke)

Bild 5: Die monumentale Stieleiche stammt dagegen aus der Gründungsphase des Parks.

(Foto: Maria Menke)

Bild 6: Auf den zahlreichen Gewässern des Parks finden neben Enten auch Blässhühner Brutmöglich-keiten.

(Foto: Anne Stark)

 

Letzter Anlaufpunkt war das Ewige Meer, Deutschlands größter Hochmoorsee und der letzte Brutort der seltenen Trauerseeschwalbe auf der Ostfriesischen Halbinsel. Die Beobachtung dieser Art war besonders für die ornitho-logisch Interessierten ein Höhepunkt des Tages.

Bild 7

 

So kehrten am Abend alle zufrieden nach Jever zurück, auch wenn der Tag leider recht verregnet war.

 

Bild 7 und 8:

Höhepunkt am Ewigen Meer war die Beobachtung von Trauerseeschwalben
(beide Fotos: Anne Stark)

 

 

 

Für die Zugvogeltage 2026 steht das Programm. Die WAU beteiligt sich: siehe links.

 

Einblick in das Rauchschwalbennest im Torbogen des Schlosses Jever

Über das Pfeilesymbol unten rechts lässt sich ein Vollbild herstellen.

Leider müssen wir mitteilen, dass in der Nacht zum 24.05. ein Marder das Nest der Saatkrähen attackiert hat.
Dabei wurden die beiden Küken getötet, eines wurde vom Angreifer  mitgenom-men.

Bereits zuvor war ein Küken beim Futterbetteln aus dem Nest gestürzt und verendet.
Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich um die erste nachgewiesene Attacke eines Marders auf dieses Nest. 

(19.48 Uhr)

So bedauerlich dieses natürliche Geschehen auch ist, gehört es doch zum Leben freilebender Tiere. Dieses Ereignis beendet die diesjährige Brutsaison am Nest von Mathilde.

(3.06 Uhr)

Daher haben wir uns entschieden, den Live- Stream abzuschalten.
Wir danken allen Zuschauerinnen und Zuschauern für das große Interesse und die Anteilnahme und hoffen, dass „Mathilde“ im kommenden Jahr erfolgreich brüten wird.

Stellungnahme des Teams "Live dabei"
Mathilde_2026.pdf
PDF-Dokument [46.5 KB]

 

 

 

 

Arbeitshilfen

Rote Listen Niedersachsen

Unter folgendem Link lassen sich RL downloaden. Jetzt aktualisiert RL der Biotoptypen   https://www.nlwkn.niedersachsen.de/infodienst-download/informationsdienst-naturschutz-niedersachsen-zum-download-195145.html

Anleitung zum Bruterfolgsmonitoring und

Bestimmung von Jungvögeln bei Gänsen und Schwänen

https://www.dda-web.de/aktuelles/meldungen/neu-anleitung-zum-bruterfolgsmonitoring-und-bestimmung-von-jungvoegeln-bei-gaensen-und-schwaenen

Neues Online-Infosystem über die Vögel

im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

https://www.zugvogeltage.de/presse/mitteilungen/neues-infosystem-ueber-die-voegel-im-nationalpark-online-868450

FloraWeb

zentrales Informationsportal zur Pflanzenwelt Deutschlands

neu aufgelegt         https://floraweb.de/

Quelle: Pressemitteilung Bundesamt für Naturschutz 2024-12-09

Digitales Infosystem „Vögel der Schweiz“ mit

Brutvogelatlas 2013-2016 kostenlos verfügbar  Näheres

Natur- und Umweltschutz im Landkreis Friesland

Die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz e.V. (WAU) mit Sitz in Jever besteht seit 1971 als regionale Umweltorganisation im Landkreis Friesland.

Ein wesentliches Anliegen ihrer Gründungsmitglieder war die Unterschutzstellung des Elisabeth-Außengrodens zwischen Harlesiel und Schillig. Der Initiative der WAU ist es zu verdanken, dass dieses Gebiet bereits 1973, also lange vor der Einrichtung

des Nationalparks, zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der WAU beteiligen sich an der Erfassung von Brut- und Rastvögeln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

und in den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten des Landkreises Friesland.

Die WAU-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten vogelkundliche Veranstaltungen im Rahmen der Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer an. Sie freuen sich auf interessante Vogelbeobachtungen im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer während dieser Tage und laden Sie ganz herzlich ein,

an der einen oder anderen Veranstaltung teilzunehmen.

 

Aber auch die fachkundig geführten Spaziergänge durch die im Sommer prächtig blühenden Salzwiesen werden Sie begeistern. Oder nehmen Sie an einer der Exkursionen teil, die von April bis September angeboten werden.

Die WAU-Aktiven heißen Sie herzlich willkommen!

Rohrdommel 2018-03-20 (C) by AP

Wenn Sie unsere Aktivitäten und Projekte unterstützen möchten, können Sie dies gerne als aktives oder passives Mitglied tun.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Herzlichen Dank!

Hier finden Sie uns

WAU e.V.

Werner Menke

Ibenweg 7

26441 Jever

Kontakt

Tel.: 04461 4298

kontakt@wau-jever.de

Zuletzt aktualisiert:

03.06.2026