Chronik 2018

10. ZVT, Referent (re.) mit 1. Vorsitzenden

Entspannt reisen oder schnell ankommen und wo verbringt man den Winter? Zugstrategien der Pfuhlschnepfe und Vorstellung eines ihrer wichtigsten Überwinterungsgebiete

 

Dienstag, 16. Oktober 2018

 

Referent: Dr. Gregor Scheiffarth, Nationalparkverwaltung Niedersächsisches

              Wattenmeer

Dieser Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der 10. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer (13. bis 21.10.18).

„Wappenvogel“ der Zugvogeltage ist in diesem Jahr die Pfuhlschnepfe, die in der arktischen Tundra brütet und an unserer Wattenmeer-Küste auf dem Frühjahrs- und Herbstzug in großer Zahl Station macht, um sich hier die Energiereserven für den Weiterflug „anzufuttern“.

Dieser Weiterflug führt die Pfuhlschnepfe im Herbst bis an die westafrikanische Küste fast in Äquatornähe. Das kleine Land Guinea Bissau, das diesjährige Partnerland der Zugvogeltage, ist hier mit seiner vorgelagerten Inseln (Bijagós-Archipel) ein wichtiges Überwinterungsgebiet der Art. Dr. Gregor Scheiffarth, Biologe bei der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, hat selbst über das Zugverhalten der Pfuhlschnepfe geforscht und war auch in Guinea-Bissau, um „seine“ Vögel in ihrem Überwinterungsgebiet zu beobachten.

Der Vortrag wird daher nicht allein anschaulich über die Zugstrategien einer für den ostatlantischen Zugweg typischen Watvogelart informieren, sondern auch faszinierende Eindrücke aus dem tropischen Land Guinea-Bissau und seiner Inselwelt vermitteln.

 

Als Schiffsarzt auf dem Forschungsschiff ‚Polarstern‘

Dienstag, 13. März 2018 

Referent:  Dr. Thomas Scholl, Jever

Der Chirurg und Unfallchirurg Dr. med. Thomas Scholl war zwei Jahre als Schiffsarzt auf dem Forschungseisbrecher „Polarstern“ tätig. Dabei bereiste er sowohl die Arktis bis nahe an den Nordpol als auch die Antarktis bis in den südlichsten Punkt des Weddell-Meeres und kam in bislang unberührte Regionen der Amundsen-See.

In seinem Vortrag wird er das bei der Indienststellung 1982 modernste Polarforschungsschiffs der Welt ebenso vorstellen wie seine Aufgaben als Schiffsarzt unter den besonderen Einsatzbedingungen von Polarreisen. Den Zuhörer erwarten interessante Einblicke in das Leben und Treiben an Bord sowie die Darstellung der medizinischen Versorgung von Crew und Wissenschaftlern.

Das unsichtbare Wattenmeer -

von Fischen, ihrer Beute und ihren Räubern

 

Dienstag, 06. Februar 2018

 

Referent: Dr. Andreas Dänhardt

                Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft, Uni Hamburg

Nicht alltäglich: Nagelrochen im Jadebusen

Ökologische Aspekte stehen im Mittelpunkt des Vortrags, bei dem die wichtigsten Fisch-arten des Wattenmeeres vor-gestellt und ihre ökologischen Verflechtungen aufzeigt werden. Auch wenn sich im trüben Wasser des Watten-meeres entsprechende Forschungen nur schwer durchführen lassen, hat die Wissenschaft zur Populationsdynamik der Wattenmeerfische und zu ihrer Rolle im Nahrungsnetz viel Interessantes herausgefunden, über das der Fischereibiologe Dr. Andreas Dänhardt berichten wird, der neben anderen Veröffentlichungen auch als Autor des Kapitels ‚Die Meeresfische der Jade‘ in dem 2015 erschienenen Werk ‚Die Jade. Flusslandschaft am Jadebusen‘ in Erscheinung getreten ist.

Foto/(C): A. Dänhardt

Im gut gefüllten Saal des Rathauses Jever stellte Dr. Carmen Zinßmeister in einem lebendig-interessanten Vortrag die Welt des Phytoplanktons (pflanzliches Pl.) in der Ausschließ-lichen Wirtschaftszone (AWZ) vor. Als Plankton bezeichnet werden alle Organismen, die im Wasser leben und deren Schwimmrichtung von den Wasserströmungen vorgegeben wird.

Die Forschungsfahrten werden mit dem FK "Senckenberg" unternommen. Dabei geht es vorerst um die Erfassung der Arten, nicht um deren Quantität und die Auswirkungen anthropogener Ein-flüsse. Hauptaugenmerk ihrer Arbeit sind die Dinoflagellaten (Panzergeißler), die neben den Diatomeen (Kieselalgen) und den Haptophyten einen großen Teil des Phytoplanktons ausmachen.                   Fotos: V.K.Prueter

Mit dem Forschungskutter „Senckenberg"

zur Doggerbank und zurück

Dem Phytoplankton auf der Spur

 

Dienstag, 16. Januar 2018

 

Referntin: Dr. Carmen Zinßmeister

                 Forschungsinstitut Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven:

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Zuletzt aktualisiert:

17.02.2019